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Die Bausteine eines Assessment Centers

Ein Assessment Center (AC) besteht in der Regel aus vier bis fünf der im folgenden kurz erläuterten Bausteine

Vorstellung

Zu Beginn eines AC stellt ein Unternehmensvertreter meist Haus, Produktpalette, die zu vergebenden Positionen und Aufstiegsmöglichkeiten dar. Dann können die Kandidaten Fragen stellen. Aus den Fragen und Reaktionen der künftigen Hoffnungsträger schließen die Beobachter dann auf das Interesse und die Motivation des Bewerbers.

Postkorb-Übung

Hier wird eine alltägliche Situation nachgespielt: Der Bewerber muss innerhalb einer begrenzten Zeit einen überfüllten Postkorb bearbeiten. Er erhält beispielsweise 15 bis 20 Briefe. In allen geht es um leichte bis mittlere Katastrophen, die er sofort abwenden muss.

Dazu gibt es eine Art Stadtplan, in dem Aufenthalts- und Reisezeiten verzeichnet sind. Es kommt darauf an, in einem begrenzten Zeitraum (dessen Länge von Test zu Test variiert) wichtige Dinge in einer vorteilhaften Reihenfolge zu erledigen. Vorsicht Falle: Oft ist ein Irrläufer unter den Briefen.

Diese Übung dient dazu, herauszufinden, wie der künftige Mitarbeiter mit Zeitdruck zurechtkommt, ob er rasch und überlegt Entscheidungen fällen, delegieren, organisieren und analytisch denken kann.

Präsentationen oder Kurzvorträge

Die Teilnehmer sollen nach kurzer Vorbereitungszeit einen etwa fünfminütigen Kurzvortrag halten. Dabei kommt es vor allem darauf an, wie der Kandidat die Inhalte präsentiert - es sind Rhetorik, Überzeugungskraft und Darstellungskunst gefragt.

Gruppendiskussion

Bei den Diskussionen, die bis zu einer ganzen Stunde dauern, wird der Bewerberkreis in der Regel in kleinere Gruppen aufgeteilt. Konflikte werden oft gezielt initiiert. Mögliche Diskussionsthemen sind zum Beispiel, welches Gruppenmitglied auf eine Dienstreise geschickt werden oder wer ein schöneres Büro erhalten soll. Hier soll sich erweisen, inwieweit die Top-Kandidaten Mitarbeiter motivieren oder eine Gruppe führen können. Gefragt sind vor allem Kompromiss- und Kooperationsbereitschaft, aber auch Durchsetzungsvermögen.

Konstruktionsübung

Gemeinsam sollen die Kandidaten eine Aufgabe erledigen, etwa eine Werbebroschüre oder eine Werkszeitung erstellen. Keinem Kandidaten wird vorher eine Rolle zugeteilt. Teamfähigkeit, Selbstdarstellung und Kreativität sollen hier geprüft werden.

Schriftliche Einzelübung

Oft wird von den Kandidaten verlangt, ein Konzept zu entwerfen, wie schwierige Unternehmenssituationen gemeistert werden können. Es geht darum, den Kandidaten auf seine Fähigkeit zum systematischen Vorgehen hin zu prüfen. Außerdem zeigt sich, wie die Kandidaten komplizierte wirtschaftliche Problemstellungen erfassen und bewältigen.

Rollenspiel

In Rollenspielen werden Situationen aus dem Aufgabenbereich einer Führungskraft simuliert. Vorstellbar ist zum Beispiel die Stellung einer Situation, in der eine Kundenbeschwerde eingeht, möglich auch die Simulation eines Gespräches mit einem schwierigen Mitarbeiter. Es kommt hier auf die kommunikativen Fähigkeiten und auf Führungsqualitäten an.

Einzelinterviews

Einer oder mehrere Gesprächspartner befragen den Kandidaten zu verschiedenen Themenbereichen, z.B. zu seiner Biografie, Ausbildung und Motivation. Manchmal werden auch Fallstudien durchgeführt, bei denen Entscheidungen zu einer vorgegebenen Problemsituation verlangt werden. Der Bewerber muss die Entscheidungen dann im (zum Teil sehr hart geführten) Gespräch begründen. Wichtig: Immer gelassen bleiben.

Die gesellige Runde

Ein gemeinsames Essen, ein Kneipenbesuch oder eine Busfahrt ist - oft getarnt - ebenfalls Bestandteil des AC. Einladungen zum Small Talk sollen gesellschaftliches Auftreten und Manieren zu Tage fördern. Vorsicht, wenn Sie am Abschlussabend "im Vertrauen" nach Ihrer Meinung über den Test gefragt werden.

Zu diesen Bausteinen kommen zum Teil noch Persönlichkeits-, Intelligenz- und Leistungstests einfacherer Art hinzu.

 

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